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Erbaut zu Beginn des 18. Jahrhunderts ist der Temple de la Fusterie ein Juwel der nüchternen Barockarchitektur, typisch für den Genfer Protestantismus. Er liegt am gleichnamigen Platz, zwischen den Rues Basses und dem See, und markiert einen wichtigen Meilenstein: Er ist der erste Tempel, der nach der Reformation 'ex nihilo' für den reformierten Gottesdienst erbaut wurde. Sein lichtdurchflutetes Inneres ist so gestaltet, dass das Wort des Predigers von allen gehört werden kann.