Zu Beginn der 1980er Jahre haben die Fotografin Dany Gignoux (1944–2025) und der Dichter Georges Haldas (1917–2010) das Leben in den Genfer Cafés eingefangen.

„Inspirierte Prosa” für Haldas, genährt von Erinnerungen, Reportagen aus dem Leben für Gignoux, die „Chronik” der Bistros durch seine Aufmerksamkeit für den Alltag, für Menschen mit wenig Mitteln, dokumentiert nicht nur die Realität. Sie offenbart eine poetische Emotion, eine echte Verklärung der Realität, bestehend aus Empfindungen und Gefühlen, die aus dem Blickwinkel entstehen, entgegen dem Lauf einer Gesellschaft, die von Macht- und Geldverhältnissen dominiert wird. Eine Ausstellung, um in einer einzigartigen Begegnung zwei schöne Persönlichkeiten der Genfer Kultur zu entdecken, die mit ihrer Zeit im Einklang standen und deren Archive heute in der Bibliothèque de Genève aufbewahrt werden.
Ort: Bibliothèque de Genève, Couloir des coups d’oeil, Promenade des Bastions 8, 1205 Genf
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–12 Uhr
Eintritt frei
Kurator: Frédéric Sardet
CHF 0
